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neues museum, Februar 2009 PDF Drucken E-Mail

"Holistische" Botschaft: die Hologrammfassade des Stadtspeichers Jena.

Beschreibung: alt

Jena

Am 3. Oktober 2008 hat der „Stadtspeicher“ Jena, das denkmalgeschützte Gebäude Nr.16 am Marktplatz der ostdeutschen Universitätsstadt Jena, nach Umbau und Sanierung seine Türen für Gäste und Einwohner der Stadt geöffnet.Städtebaulich in das vorhandene Marktensemble integriert,

präsentiert sich das höchst wertvolle Denkmal aus dem Spätmittelalter mit Hologrammfassade und neuem Dach.Nach jahrelangem Leerstand konnte der historische Ständergeschoßbau durch schrittweise Umsetzung meines vor sieben Jahren entwickelten Stadtspeicher-Konzepts in der Lichtstadt Jena neu belebt werden. Das mittelalterliche Denkmal mit vorgesehener musealer Nutzung im Herzen des Stadtzentrums visualisiert und vermittelt mit seiner besonderen Glasfassade als Lichtskulptur die Geschichte, das gegenwärtige Leben und das Zukunftspotential der Stadt. Die Hologrammfassade bildet das Hauptexponat im Dialog mit dem zweiten Exponat, dem historischen Denkmal selbst. In diesem museologischen Experiment entsteht das Museum durch die moderne Fassade, die einen Verbindungsraum zwischen Innen und Außen schafft. Mittels Interaktion mit der Solargeometrie durch Licht wird eine Geschichte erzählt, werden Stadtgeschichte und Stadtgeist eingefangen und gespiegelt. Der „Stadtspeicher“ mit Hologrammfassade als eine begehbare „InformationsLichtSkulptur“ erweitert den gedanklichen Spielraum, was ein Museum zu sein vermag: Mehr als eine Ausstellung, die Vergangenheit bewahren und vermitteln will. Diese moderne Architektur ist meine Vision eines Museums von morgen, ein vielfältiger sinnlicherWegweiser, ständig veränderbar als Fenster in die Zukunft und Vergangenheit einer Stadt, der auch Hinweise auf die Makrostrukturen dieser Stadt gibt.
Die schrittweise Revitalisierung
Im Auftrag des Denkmal- und Sanierungsamtes Jena... 

kompletter Artikel hier:
Stadtspeicher Jena
 

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