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Frei Presse, Donnerstag, 3. Mai 2012 |
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Kaßberg- Gedenkstätte: Entwürfe liegen vor
Sogar ein Neubau auf dem Gelände des ehemaligen Stasi-Gefängnisses ist denkbar. Priorität soll aber die Erhaltung jenes Teils haben, in dem die Häftlinge vor dem Transport in die BRD einst zusammengeführt wurden.

VON JÜRGEN WERNER
Einen Ort, der Gedenken und politische Bildung miteinander verbindet: Das wünscht sich der Verein „Lern- und Gedenkort Kaßberg“ innerhalb der Mauern der einstigen Stasi-Haftanstalt. Verantwortlich für den ersten Entwurf ist der irische Architekt Ruairí O’Brien, der in Sachsen bislang unter anderem das Dresdner Erich Kästner Museum konzipiert und den historischen Obermarkt in Freiberg neu gestaltet hat. Das von O’Brien vorgestellte Modell sieht dabei einen kreisförmigen Neubau an der Südseite des Gefängnisses vor. Dieser wäre von innen
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Freie Presse, Montag, 30. April 2012 |
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Stadträte unterstützen Pläne für Stasi-Gedenkort am Kaßberg
Bei einem Arbeitstreffen am Samstag mit Roland Jahn gab es fraktionsübergreifend Zustimmung für das Vorhaben. Ein Ratsbeschluss soll das Unterfangen gegenüber dem Freistaat untermauern helfen.
Roland Jahn gehört zu den flammendsten Befürwortern der Idee, im ehemaligen Gefängnis auf dem Kaßberg eine Gedenkstätte einzurichten. Bei der Vorstellung der Pläne am Samstag in der Außenstelle seiner Behörde an der Jagdschänkenstraße warb der ehemalige Bürgerrechtler und jetzige Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen (BStU) erneut für das Projekt. „Das Gebäude ist nicht nur einer der authentischsten Orte für geschehenes DDR-Unrecht, sondern
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Sächsische Zeitung, 14.März 2012 |
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Erste Bauentwürfe fürs Bramschgelände
Von Peter Hilbert
Friedrichstadt
Ein Dresdner Architekt hat eine Vision für Stadthäuser entworfen, die sich in die historische Friedrichstadt einfügen sollen.

Morgen entscheidet der Stadtrat über den Bebauungsplan fürs Bramschgelände. Stimmt er zu, ist eine entscheidende Hürde auf dem Weg vom Industriestandort zum attraktiven Wohngebiet genommen. Im Plan hängt die Messlatte in puncto Gestaltung hoch. Schließlich liegt das 2,3 Hektar große Areal dicht am Zentrum. Die TLG Immobilien GmbH, die das Gelände erschließt, hat den Dresdner Architekten Ruairi O’Brien Gestaltungsentwürfe entwickeln lassen. „So sollen angehende Bauherren eine Vorstellung bekommen, wie ihr Haus aussehen könnte“, sagt TLG-Sprecherin Edith Grether.
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Dresdner Neueste Nachrichten, 14.Februar 2012 |
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„Der Zerstörung der Stadt eine andere Sichtweise geben"
 Von 1958 bis 1990 wurden im Johannstädter Plattenwerk an der Gerokstraße alle Außenplatten der Dresdner Wohnblöcke angefertigt. Als die Fabrik 2001 abgerissen wurde, waren viele froh, dass die Industriebrache endlich verschwand. Es gab allerdings auch Dresdner, die das Andenken an den DDR-Plattenbau erhalten wollten. Zu ihnen zählte der Johannstädter Hobbyfotograf Lars Beetz. Gemeinsam mit Werner Ehrlich, der den Stadtladen Johannstadt leitete und das Projekt angestoßen hatte, setzte er sich dafür ein, dass auf dem Grundstück ein Plattenbaumuseum entsteht.
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